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Ein Bett im Rapsfeld…

„Nur gucken, nicht Anfassen“. Wie oft habe ich das zu meinen Kindern gesagt und wahrscheinlich auch schon selbst als Kind gehört. Und im Weitesten Sinne galt das schon dem Erkennen wahrer Werte und der ureigentliche Schönheit, die man erblicken, aber […]

„Nur gucken, nicht Anfassen“. Wie oft habe ich das zu meinen Kindern gesagt und wahrscheinlich auch schon selbst als Kind gehört.

Und im Weitesten Sinne galt das schon dem Erkennen wahrer Werte und der ureigentliche Schönheit, die man erblicken, aber oft nicht erfassen kann und vor allem sollte.

Ja, vielleicht ist das unerwartet schöne Wetter mir zu Kopf gestiegen, vielleicht habe ich nach so vielen Wetterposts in den letzten Wochen einfach den Drang etwas Tiefergehendes zu thematisieren und nein, mir ist nicht nichts Besseres eingefallen.

Diese Rapsfelder haben mich immer schon fasziniert und in diesem Jahr habe ich sie einfach ganz bewusst wahrgenommen und mich darüber gewundert, wie schön es – mit Entfernung – geduftet hat. Und weil mich das nicht losgelassen hat, habe ich mich am Pfingstmontag aufgemacht ein Rapsfeld zu suchen (und Stunden später zu finden).

Vorher waren gefühlt überall welche und jetzt habe ich Stunden gebraucht eins zu finden. Durch den vielen Regen war alles matschig und dadurch dass die Blüte schon sehr reif ist hatte es auch wieder diesen penetranten Geruch…also es stank.

Und da kam mir der Gedanke wieviel schöne Dinge (nein, nicht stinken…), aber alleine durch den Schein bestechen. Ein bisschen wie die Rose des kleinen Prinzen.

Nur Gucken – nicht Anfassen (oder Einatmen) und das ist oft mehr als genug!

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