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Busen OP?

Nein, es ist keine Busen OP. Ich bin ganz zufrieden mit meinem Busen…oder vielmehr war es bis zu den sicher gut gemeinten Rückfragen zum Inhalt der anstehenden OP…. Nun, denn – schöner werde ich also nicht sein. Was also dann? […]

Nein, es ist keine Busen OP. Ich bin ganz zufrieden mit meinem Busen…oder vielmehr war es bis zu den sicher gut gemeinten Rückfragen zum Inhalt der anstehenden OP….

Nun, denn – schöner werde ich also nicht sein. Was also dann? Drohende Inkontinenz. Wehe einer verzieht jetzt das Gesicht – ich sehe das genau! Und IHR wisst wovon ich spreche, oder?

Es betrifft nämlich soooo viele Frauen und wie so oft: nachdem ich offen gesagt habe was ich machen lasse, war das Interesse groß und die ein oder andere wartet jetzt auf meinen Erfahrungsbericht und steht quasi schon in den Startlöchern.

Ich werde mal kurz medizinisch – im Rahmen meiner Möglichkeiten und mit Hilfe meines guten Freundes google. Bis kurz nach meiner OP (!) wusste ich nämlich gar nicht so genau was da wie gemacht worden ist. Nachdem ich zwei verdächtige Einstichstellen an einem unvermuteten Ort entdeckt habe und Schmerzen an einer komplett anderen Stelle, als der grob angepeilten Blase, fühlte ich mich doch bemüssigt, das Ganze mal näher zu beleuchten. Ja, ich weiss – umgekehrt wäre wohl besser. Ihr macht es also genau richtig!

Das TVT Band ist das (nun offene) Geheimnis. „Beim Tension-free Vaginal Tape (TVT) handelt es sich um eine suprapubische alloplastische Schlinge, ein so genanntes „Vaginalbändchen“, welches von vaginal eingesetzt wird.

Diese Operationsmethode wurde erstmals Anfang der 90er-Jahre nach der Theorie von Ulmsten und Petros entwickelt und beschrieben. Das Polypropylenband wird von vaginal über einen kleinen Schnitt in der Scheidenvorderwand hinter dem Schambein und an der Harnblase vorbei nach oben bis zur Bauchdecke geführt und spannungsfrei eingelegt.“ Quelle Urologe guide…daher auch ein wenig Fachchinesisch…

Ich schätze das „von vaginal“ erklärt die beiden Einstichstellen und wie das Ganze hält hätte ich auch gerne genauer gewusst. Egal- jetzt isses drin und wie der operierende Art taktvoll und humorig bemerkte: jetzt bin ich wohl wieder ganz dicht. Amüsant!

Da ich tatsächlich nicht wie eine Gießkanne durch die Gegend gelaufen bin und die Symptome nur in bisher noch sehr übersichtlichen Situationen hatte, kann ich zwar nicht 100 prozentig sagen, ob jetzt alles „dicht“ ist…aber ich werde das Band selbstverständlich schonungslos (also mir selbst gegenüber) einem Härtetest unterziehen. Crossfit im Regen war mein absoluter Schwachpunkt – sobald ich wieder darf, werde ich das angehen um damit ein fundiertes Fazit zu ziehen.

Nachtrag: eine Woche ist der Eingriff her und leider hatte ich die gesamte Zeit Schmerzen, ABER da scheine ich eher die Ausnahme als die Regel zu sein – auch mal schön!

Ansonsten verrichtet Das Bändchen (das übrigens nicht befestigt wird, sondern eingelegt und dann quasi einwächst – habe weiter recherchiert) wirklich sehr gut seinen Dienst – soviel sei verraten.

Also für mich ein klares: ja! Und werde ich endlich wieder Sport machen – das sollte man nämlich mindestens eine Woche vermeiden.

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