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Kloß oder Knödel

„Unter den Bezeichnungen „Knödel“ und „Kloß“ versteht man das Gleiche. … In Nord- und Westdeutschland dominiert der Ausdruck „Kloß“. Der Wortursprung stammt vom althochdeutschen Wort „Kloz“, das Klumpen, Knolle oder Kugel bedeutete. Im Plattdeutschen sagt man davon abgeleitet Klüten, in […]

Unter den Bezeichnungen „Knödel“ und „Kloß“ versteht man das Gleiche. … In Nord- und Westdeutschland dominiert der Ausdruck „Kloß“. Der Wortursprung stammt vom althochdeutschen Wort „Kloz“, das Klumpen, Knolle oder Kugel bedeutete. Im Plattdeutschen sagt man davon abgeleitet Klüten, in Nordfriesland Klump.

Das war mir ein Bedürfnis – denn bei dem Wort „Knödel“ werde ich hier (im Norden) immer ein wenig schräg angeguckt. Jetzt wissen wir’s also.!Alles dasselbe und in Zeiten der political correctness natürlich der, die, das Knödel!

Bei uns kam er nur zu meinen, über den Tellerrand hinweg berühmten, Rouladen auf den selben und da es bis vor kurzem immer ein Kind gab, was ihn verschmähte, hatte er bisher keinen festen Platz in unserem (Gourmet)Leben.

Da ich mich dem kindlichen Diktat in diesen Dingen nicht mehr beugen muss, probiere ich jetzt einfach mal wild durch die Essenslandschaft und lerne, dass der Knödel auch im Rheinland heimisch ist und in den verschiedenster Varianten auch zu mir nach Hause kommt.

Ich zähle hier und jetzt nicht Alle(s) auf, nur soviel: mein Probegericht waren Spinatknödel mit Portwein Cassis Zwiebeln und beides war wirklich exzellent. Und ich muss gestehen: nach drei Stück war ich pappsatt.

Ich werde meine kleine kulinarische Knödelreise fortsetzen und kann Euch diese Erweiterung Eures Speiseplanes nur wärmstens ans Herz legen. Sie müssen nicht aus den Bergen kommen um authentisch und vor allem lecker zu sein.

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